Leistungen

Fußbodenheizung die man fühlt.

Fußboden-
heizung die man fühlt.

Wir planen und verlegen Fußbodenheizungen so, dass sie zu Gebäude, Heiztechnik und Bodenaufbau passen. Abgestimmt auf Aufbauhöhe, Nutzung, Dämmung und Estrich.

Fußbodenheizung planen & verlegen lassen für Wärme, die man jeden Tag spürt.

Eine Fußbodenheizung ist mehr als Komfort. Sie beeinflusst Wärmeverteilung, Aufbauhöhe, Estrich, Bodenbelag und Energieeffizienz. Deshalb planen wir jedes System technisch vor, statt nur Rohre zu verlegen. Für Neubau, Sanierung und Modernisierung.

Fussbodenheizung Systeme

So entsteht das richtige Fußbodenheizungs-System.

Jedes Projekt beginnt mit der technischen Analyse: Aufbauhöhe, Untergrund, Dämmstandard, Heizlast, Nutzung und Schnittstellen zu Estrich und Bodenbelag. Erst danach wählen wir das passende System und legen Heizkreise, Verlegeabstände und Ausführung fest.

Tackersystem

Der bewährte Klassiker für Neubau und Komplettsanierung.
Das Tackersystem zählt zu den am häufigsten eingesetzten Fußbodenheizungssystemen und bietet hohe Flexibilität bei Planung und Verlegung. Die Heizrohre werden auf einer Tackerplatte befestigt und anschließend mit Estrich überdeckt.

Bodenaufbau: Die Tackerplatte dient gleichzeitig als Trittschall- und Wärmedämmung und bildet die Grundlage für einen langlebigen, technisch durchdachten Aufbau.

Wichtig: Durch den vollständigen Neuaufbau lassen sich Schallschutz, Heizleistung und Aufbauhöhe optimal auf das Gebäude abstimmen. Für den Einbau sollte eine Aufbauhöhe von mindestens 80 mm OKFE eingeplant werden.

Ideal für: Neubauten, Kernsanierungen und Projekte mit komplett neuem Bodenaufbau.

Schlüter®-BEKOTEC

Die Lösung für geringe Aufbauhöhen.
Nicht jedes Gebäude bietet ausreichend Platz für einen klassischen Bodenaufbau. Das Schlüter®-BEKOTEC-System eignet sich besonders für Sanierungen, Umbauten und Projekte mit begrenzter Aufbauhöhe.

Systemaufbau: Durch die spezielle Noppenplattenkonstruktion kann die Estrichstärke reduziert und der gesamte Bodenaufbau besonders flach ausgeführt werden.

Wichtig: Gleichzeitig entsteht ein belastbarer und effizienter Bodenaufbau mit kurzen Bauzeiten. Mit einer erforderlichen Aufbauhöhe von nur 31 mm OKFE eignet sich das System besonders dort, wo jeder Millimeter zählt.

Ideal für: Sanierungen, Umbauten und Projekte mit begrenzter Aufbauhöhe.

Frässystem

Fußbodenheizung nachrüsten ohne kompletten Bodenaufbau.
Beim Frässystem werden die Rohrkanäle direkt in den vorhandenen Estrich gefräst und die Heizrohre anschließend eingelegt.

Bestand nutzen: Dadurch kann eine Fußbodenheizung in vielen Bestandsgebäuden nachgerüstet werden, ohne den kompletten Bodenaufbau zu entfernen.

Wichtig: Voraussetzung ist ein geeigneter Estrich mit ausreichender Stärke. Auf Wunsch prüfen wir die vorhandene Estrichstärke mittels Probebohrung und beurteilen die technische Umsetzbarkeit.

Ideal für: Bestandsgebäude, Renovierungen und Sanierungen mit bestehendem Estrich.

Unser Prozess

So läuft Ihr Fußbodenheizungs-Projekt bei Graugold ab.

Von der technischen Prüfung bis zur Übergabe planen wir jedes System passend zu Gebäude, Aufbauhöhe, Estrich und Heiztechnik – damit Wärme effizient ankommt und der Bodenaufbau langfristig funktioniert.

Projekt-Check

Wir prüfen Gebäude, Aufbauhöhe, Untergrund, Dämmung, Raumnutzung und Zeitplan. So schaffen wir eine klare technische Grundlage und klären früh, welche Anforderungen für Ihr Projekt relevant sind.

Systemwahl

Auf Basis der Projektanforderungen wählen wir das passende System. Tackersystem, Schlüter®-BEKOTEC oder Frässystem werden nach Aufbauhöhe, Bestand, Bodenaufbau und technischer Passung entschieden.

Heizkreisplanung

Wir legen Heizkreise, Verlegeabstände und Raumzonen passend zum Wärmebedarf aus. Ziel ist gleichmäßige Wärme, effiziente Leistung und ein System, das im Alltag zuverlässig arbeitet.

Umsetzung

Wir verlegen die Heizrohre fachgerecht und stimmen sie auf den weiteren Bodenaufbau ab. Dazu gehören saubere Anschlüsse, klare Schnittstellen und eine Ausführung, die zum gewählten System passt.

Abgleich & Prüfung

Hydraulischer Abgleich und technische Kontrolle sorgen dafür, dass die Anlage gleichmäßig arbeitet und keine Räume über- oder unterversorgt werden.

Arthur Mbida, Geschäftsführer der Graugold GmbH Wiesbaden, beim Erstgespräch für Privatkunden

Alle weiteren Fragen klären wir dann persönlich.

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FAQ

Ihre Fragen, unsere Antworten.

Welche Fußbodenheizung passt zu meinem Projekt?

Das hängt von Gebäude, Aufbauhöhe, Untergrund, Dämmung, Estrich, Heiztechnik und späterem Bodenbelag ab. Im Neubau ist häufig ein Tackersystem sinnvoll, bei geringer Aufbauhöhe kann Schlüter®-BEKOTEC passen und im Bestand ist oft ein Frässystem eine gute Lösung.

Was ist der Unterschied zwischen Tackersystem, BEKOTEC und Frässystem?

Beim Tackersystem werden Heizrohre auf einer Tackerplatte befestigt und mit Estrich überdeckt. Schlüter®-BEKOTEC eignet sich für geringe Aufbauhöhen. Beim Frässystem werden Rohrkanäle direkt in den vorhandenen Estrich gefräst, um eine Fußbodenheizung im Bestand nachzurüsten.

Kann man eine Fußbodenheizung nachrüsten?

Ja, in vielen Bestandsgebäuden ist das möglich. Beim Frässystem werden die Heizrohre in den vorhandenen Estrich integriert, ohne den kompletten Bodenaufbau zu entfernen. Voraussetzung ist ein technisch geeigneter Estrich mit ausreichender Stärke.

Macht Graugold auch die Verteilung und Anbindung der Heizkreise?

Ja. Wir übernehmen auf Wunsch die komplette Installation inklusive Heizkreisverteiler, Regelungstechnik und Anbindung an das bestehende oder neue Heizsystem.

Brauche ich eine Heizlastberechnung?

Für die Planung einer neuen Heizungsanlage oder Wärmepumpe empfehlen wir eine Heizlastberechnung. Sie wird in der Regel von einem Energieberater oder Fachplaner erstellt und dient als Grundlage für die Auslegung des Heizsystems.

Warum ist der hydraulische Abgleich wichtig?

Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass jeder Raum den passenden Volumenstrom erhält. So arbeitet die Fußbodenheizung gleichmäßig, effizient und ohne Über- oder Unterversorgung einzelner Räume.

Kontakt

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Eine Fußbodenheizung ist ein wassergeführtes Flächenheizsystem, bei dem Heizrohre im Bodenaufbau verlegt werden und die Wärme gleichmäßig über die gesamte Fläche abgegeben wird. Genau das macht sie so komfortabel: gleichmäßige Wärme, weniger Zugluft, ein ruhiges Raumgefühl und effizientes Heizen mit niedrigen Systemtemperaturen. Entscheidend ist jedoch nicht nur das System selbst, sondern die fachgerechte Planung und Auslegung. Aufbauhöhe, Untergrund, Dämmung, Heizlast, Raumzonen, Verlegeabstände, Heizkreislängen, Randzonen und der spätere Bodenbelag beeinflussen, wie effizient und zuverlässig die Fußbodenheizung im Alltag arbeitet.

Für eine saubere Ausführung muss die Fußbodenheizung immer als Teil des gesamten Bodenaufbaus betrachtet werden. Estrich, Dämmung, Trittschall, Rohrführung, Heizkreisverteiler, Regelungstechnik und hydraulischer Abgleich müssen aufeinander abgestimmt sein. Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass jeder Raum den passenden Volumenstrom erhält und die Wärme gleichmäßig verteilt wird. Dadurch können Räume effizient beheizt werden, ohne dass einzelne Bereiche über- oder unterversorgt sind. Das verbessert den Komfort, reduziert unnötige Energieverluste und sorgt für eine zuverlässige Funktion der Anlage.

Welche Bauweise sinnvoll ist, hängt stark vom Projekt ab. Im Neubau und bei Komplettsanierungen wird häufig ein Tackersystem eingesetzt. Dabei werden die Heizrohre auf einer gedämmten Tackerplatte befestigt und anschließend mit Estrich überdeckt. Die Tackerplatte dient als Grundlage für einen technisch durchdachten Bodenaufbau und kann gleichzeitig Anforderungen an Wärme- und Trittschalldämmung unterstützen. Durch den vollständigen Neuaufbau lassen sich Schallschutz, Heizleistung, Aufbauhöhe und Estrichüberdeckung sauber auf das Gebäude abstimmen.

Wenn nur wenig Aufbauhöhe vorhanden ist, kann Schlüter®-BEKOTEC eine sinnvolle Lösung sein. Das System wurde für Sanierungen, Umbauten und Projekte mit begrenzter Aufbauhöhe entwickelt. Durch die spezielle Noppenplattenkonstruktion kann die Estrichstärke reduziert und der gesamte Bodenaufbau besonders flach ausgeführt werden. Dadurch eignet sich Schlüter®-BEKOTEC besonders für Projekte, bei denen jeder Millimeter zählt und trotzdem ein belastbarer, effizienter und klar definierter Systemaufbau entstehen soll.

Für Bestandsgebäude ist das Frässystem eine häufige Lösung, um eine Fußbodenheizung nachzurüsten, ohne den kompletten Bodenaufbau zu entfernen. Dabei werden Rohrkanäle direkt in den vorhandenen Estrich gefräst und die Heizrohre anschließend eingelegt. Die geringe zusätzliche Aufbauhöhe, kurze Ausführungszeiten und die Möglichkeit, den bestehenden Estrich weiter zu nutzen, machen das Frässystem besonders attraktiv für Renovierungen und Sanierungen. Voraussetzung ist jedoch ein geeigneter Estrich mit ausreichender Stärke.

Auf Wunsch kann die Estrichstärke durch eine Probebohrung geprüft und die technische Umsetzbarkeit beurteilt werden.
Unabhängig vom System gilt: Eine Fußbodenheizung funktioniert langfristig nur dann gut, wenn Planung, Ausführung und Folgegewerke sauber zusammenspielen. Themen wie Aufbauhöhe, Dämmung, Estrichart, Trocknungszeiten, Restfeuchte, Bodenbelag, Türhöhen, Übergänge, Fugenplanung und Randzonen müssen früh berücksichtigt werden. Besonders bei Parkett, Vinyl, Designbelägen, Fliesen oder anderen Bodenbelägen ist die Abstimmung mit dem Heizsystem entscheidend, damit Wärme effizient in den Raum gelangt und der Boden langfristig stabil bleibt. Graugold plant und verlegt Fußbodenheizungen für Neubau, Sanierung und Bestand mit technischer Prüfung, fachgerechter Umsetzung und nachvollziehbarer Übergabe. So entsteht ein Bodenaufbau, der komfortabel heizt, effizient arbeitet und dauerhaft funktioniert.